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Altstadtfest-Eröffnung erstmals mit "Fassweinanstich" |
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Geschrieben von: Joachim Hofmann
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Freitag, den 03. September 2010 um 14:58 Uhr |
ladenburg-altstadtfest_113Gemeinsam mit dem Ladenburger Polizei-Revierleiter Frank Hartmannsgruber informierte Bürgermeister Rainer Ziegler jetzt in einem Pressegespräch zum diesjährigen Altstadtfest. Zum einen stellte Frank Hartmannsgruber das Sektorenkonzept der Polizei vor, das im Vorfeld gemeinsam mit Vertretern der Stadt, der Feuerwehr und den Johannitern abgestimmt worden sei. Rund 70 Polizeibeamte blieben fest an verschiedenen Einsatzpunkten wie Kirche, Marktplatz und Domhof in der Altstadt stationiert. Darüber hinaus sollen in gemeinsamen Streifen mit der Feuerwehr und den Rettungskräften jeweils neuralgische Punkte in Augenschein genommen werden. Polizei-“Hauptquartier“ ist wieder im Domhof. Über alle Festtage ist auch das Feuerwehrhaus mit einer Bereitschaft besetzt, hier laufen auch eventuelle Notrufe (Telefon 404230) ein.
Schade sei, so Ziegler, dass in diesem Jahr keine Vertreter aus der Paternion dabei seien. Die Standbetreiber wollten sich aus Altersgründen zurückziehen, und auch Bürgermeister Alfons Arnold ist nicht mit dabei, da in der Partnerstadt Kirchtag gefeiert wird, bei dem er nicht immer fehlen könne, so Ziegler. Dafür soll im November das 25-jährige Partnerschaftsjubiläum im Rahmen des Feuerwehrfestes in Paternion noch einmal zünftig gefeiert werden, verriet der Bürgermeister. Und noch eine Neuigkeit konnte Ziegler vermelden: Die Eröffnung des Altstadtfestes wird zusammen mit den Schriesheimer Weinhoheiten stattfinden, und zwar mir Saskia Kuppel zum ersten Mal mit einer Ladenburger Weinprinzessin. Deshalb wird es erstmals seit Bestehen des Festes auch keinen Fassbier- , sondern einen „Fassweinanstich“ geben. Aus Kostengründen habe in diesem Jahr die kostenlose Buslinie gestrichen werden müssen, und auch die blau-weißen Fähnchen (unser Bild), die sicher bereits manch einer vermisst, fallen laut Gemeinderatsbeschluss dem Sparzwang zum Opfer. Das Aufhängen der lustigen Wimpel hätte die Stadt rund 20.000 Euro gekostet, berichtet Ziegler. In gleichem Umfang wie letztes Jahr könne dagegen das Programm des Altstadtfestes „gefahren“ werden. Man habe eine Reihe Sponsoren gefunden, die das Kulturprogramm unterstützen, so der Bürgermeister. Die ABB Forschung, Reckitt Benckiser, BK Giuliani, die Fa. Heid Heizungs- und Sanitärtechnik, Total und Hans Güth mit einer Privatspende unterstützten das Programm mit insgesamt 12.000 Euro, freute sich Ziegler. „Ohne diese Spenden kein solches Programm“, so der Rathauschef. Erhöht worden seien die Standgebühren um je einen Euro pro laufendem Meter, und auch die Vereine und Gaststätten, die vom Musikprogramm profitierten, müssten sich mit nun 200 Euro für beide Tage beteiligen. Trotz allem könne das Stadtfest nicht kostendeckend durchgeführt werden, es diene in erster Linie dem Stadt-Marketing. |