|
b-spd1Zu Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort war jetzt die SPD-Landtagsfraktion im Rhein-Neckar-Kreis unterwegs. Nach Stippvisiten in Weinheim, wo man sich über das Geothermiekonzept informiert hatte, an der Martinsschule, wo das Thema gemeinsame schulische Ausbildung behinderter und nicht behinderter Kinder (Inklusion) erörtert wurde, und einem Besuch beim THW wurde die „Tour de Landkreis“ am Dienstag mit einem öffentlichen Empfang im neuen Feuerwehrgerätehaus beendet.
Hier konnte der Ladenburger SPD-Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck (unser Bild) neben dem Hauptredner des Abends, den neuen SPD-Landesvorsitzenden Dr. Nils Schmid, Landtagsfraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel, Hausherrn Bürgermeister Rainer Ziegler, Feuerwehrkommandant Harald Lange, eine ganze Reihe Parteigenossen sowie zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte begrüßen.
Bürgermeister Rainer Ziegler gab der Versammlung einen kurzen geschichtlichen Überblick der Stadt und vergaß dem Gast aus Schwaben gegenüber auch nicht zu erwähnen, dass sich Ladenburg mit Rottweil um das Prädikat „älteste Stadt Baden-Württembergs“ streite. Er sei stolz auf unsere Stadt, die unglaublich viel zu bieten habe, so Ziegler, und immerhin 3.500 Arbeitsplätze vorhalte. Allerdings gingen Steuergesetzgebung und die Auswirkungen der Finanzkrise zu Lasten der Stadt. „Bitte keinen Zuwachs der Belastungen, das können wir uns nicht leisten“, so Ziegler in Richtung Landes- und Bundespolitik.
Landesvorsitzender Nils Schmid (kleines Bild) nahm Zieglers Bemerkung von der ältesten Stadt auf („bin lernfähig, denke dabei aber eher an Rottweil“) und machte an diesem Beispiel deutlich, dass es im immer währenden Wandel gerade auf sozialen Zusammenhalt ankomme. So seien es im Laufe der Geschichte etwa städtische Gemeinschaften gewesen seien, die, statt bewegungslos zu verharren, neue - auch wirtschaftliche - Herausforderungen offensiv aufgenommen hätten. Die Stärke es Landes komme aus der Fläche, so Schmid. Bis heute sei Baden-Württemberg vorne dabei, was Umweltschutz, Solarenergie und moderne Antriebsformen im Autobau angehe. „Mobilität kommt aus Baden-Württemberg, und das wird auch so bleiben“, so Schmid. Auch en energiemäßig sei das Bundesland gut aufgestellt. Statt an auslaufenden Technologien wie der Atomkraft festzuhalten, sei es besser, zukunftsfähige Arbeitsplätze im Sektor erneuerbare Energien zu schaffen.
Es sei hier auch Aufgabe der Politik, dass die Jugend gut ausgebildet werde. Eine gerechte Bildungspolitik, die in der Schule stattfinde und nicht ausgelagert werde, sei ihm ein großes Anliegen. Es gelte, den Zusammenhang zu stärken, auch im Landtag, so Schmid. Abschließend.
|