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b-titel-afrikaIdeales Ausflugswetter, die heimelige Kulisse des Reinhold-Schulz-Waldparkes und ein ansprechendes Programm sorgten am Sonntag für einen regen Besucherandrang beim traditionellen Afrikatag, gemeinsam veranstaltet von der Initiative im Waldpark mit den Freunden Ugandas, Pfiff und dem Partnerschaftsverein Garango Ladenburg.
Zahlreiche afrikanische Händler boten Kunsthandwerk wie Töpfer-, Korb- und Holzwaren, Schmuck, Literatur, Kleidungsstücke, Musikinstrumente und vieles mehr an, wobei sich hier und da spontane Trommelgruppen zusammen fanden und das Fest mit einer musikalischen Kulisse unterlegten, die weitaus angenehmer war als das das, was Fußballfreunden seit Tagen aus den Sportkanälen entgegenschallt.
Die Besucher - darunter Mitglieder der Delegation aus Burkina Faso - genossen unterdessen das Angebot an afrikanischen Speisen oder Kaffee und Kuchen und erfreuten sich am musikalischen Beiprogramm.
Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Konzert Afrikachöre Mokole und Mokoyaala der Musik- und Singschule Heidelberg mit Chorleiterin Eva Buckmann und dem 24-jährigen Dirigenten Thabang Mokoena aus Heidelberg – hier allerdings Heidelberg in Südafrika. Die Chöre marschierten singend und tanzend auf die kleine Bühne ein, wo sie von Ilse Schummer, Vorsitzende der Freunde Ugandas, begrüßt und dem Publikum vorgestellt wurden (unser Bild). In dem etwa einstündigen Konzert, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde, präsentierten die Chöre Lieder aus Süd- und Westafrika, die von Freiheit, Liebe, Leben, Tod und vom Glauben erzählen, in verschiedenen Landessprachen wie Zulu, Xhosa, Sesotho oder Ga. „Sie haben Glück, normalerweise finden die Konzerte im Saal statt und Sie müssen Eintritt bezahlen“, so Eva Buckmann. Normalerweise gingen die Einnahmen an die Musikschulstiftung und an befreundete Chöre in Afrika "Nkosi Sikelel' iAfrika" (Gott segne Afrika) – Ilse Schummer hatte extra Textblätter für das afrikanische Traditional mitgebracht, die sich dann aber als unnötig erwiesen: Viele Besucher kannten den Text und sangen fröhlich mit. Das dies auch das WM-Team Ghanas am Sonntag zu ihrem 1:0 gegen Serbien beflügelt hat, ist nicht bewiesen.
Weitere Bilder in unserer Bildergalerie.
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