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b-pur-titelWie ein gigantischer Familienausflug mutete das PUR-Open-Air am Mittwochabend auf der Festwiese unterm Wasserturm an. Von rund 7.500 Besuchern sprach Eveline Sablowski von DeMi-Promotion, die es sich – teils mit Decke, Kind und Kegel – auf der Wiese und rundum gemütlich gemacht hatten.
In Sachen Catering war mit zahlreichen Essens- und Getränkestände für den erwarteten Besucheransturm alles bestens aufgestellt, und auch der Konzertablauf folgte einem strengen – und auch eingehaltenen – Ablauf. Den Anfang machte Rolf Stahlhofen (letztes Bild) pünktlich um 18 Uhr, der – begleitet von Paolo Mendonza und Jörg Dudies an den akustischen Gitarren- mit eher „kleinem Besteck“ auftrat und vor anfangs noch überschaubarer Kulisse Stücke seiner neuen Produktion „Besser jetzt als nie“ vorstellte.
b-pur5Eine etwas härtere Gangart schlug anschließend die Iserlohner Newcomer Band „Luxuslärm“ um die Sängerin Jini Mayer an, deren aktuelles Album „So laut ich kann“ sich bislang in drei Ländern in den Albumcharts platziert. Sie bewiesen, dass sie mit ihrer Mischung aus deutschem Pop mit einem Schuss New Metal zurecht als Opener für PUR unterwegs sind. Vor allem ihre aktuelle Single „Leb Deine Träume“ brachte das Publikum auf die Beine.
Dort blieb es auch, denn nach einer kurzen Umbaupause und angefeuert von den Fans betraten PUR die Freilichtbühne, und verwandelten vom Start weg das Konzert in eine Art friedliches Happening. Rund zwei Stunden lang begeisterten die Jungs um Sänger Hartmut Engler das Publikum mit einem Mix aus alten Hits und Stücken der aktuellen Produktion „Wünsche“. Immer wieder plauderte der charismatische Frontman mit seinem Publikum, und trieb es letztlich gar zu La-Ola-Wellen an.
Nach zwei Zugaben war das Konzert zuende, und beim Verlassen des Geländes sah man nur b-pur3zufriedene Gesichter bei den Besuchern
Zufrieden mit dem ruhigen Verlauf des Abends zeigte sich auch der Leiter des Ladenburger Polizeireviers Frank Hartmannsgruber. Das sei vom „Klientel“ her auch nicht anders zu erwarten gewesen, das im Bereich „Ü40“ gelegen habe und aus vielen weiblichen Fans bestanden habe. Das Hauptaugenmerk habe denn auch auf der Verkehrssteuerung gelegen. Die Zu- und Abfahrt der Fans sei relativ problemlos verlaufen, man habe – auch durch die Einbahnstraßen-Regelung an der Bahnhofstraße und Wallstadter Straße nur wenig verkehrsregelnd eingreifen müssen, so Hartmannsgruber.
b-pur1Der Verkehr habe sich am Abend nach etwa 20 Minuten aufgelöst, so der Ladenburger Polizeichef zufrieden. Er dankte in diesem Zusammenhang den Kollegen der Verkehrspolizei Mannheim, deren Motorrad-Polizisten gute Dienste geleistet hätten. Auch die Wasserschutzpolizei war mit einem Schiff vor Ort, um nötigenfalls den reibungslosen Schiffverkehr zu gewährleisten. Für eventuelle „Reinfälle“ stand zudem die DLRG Ladenburg „Gewehr bei Fuß“.
Das Klassik-Open-Air am Freitag hält Hartmannsgruber bei geschätzten 1.500 bis 2.000 Besuchern „verkehrsmäßig“ für unproblematisch.
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